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Fun! Funnier! Funniest!

Vom "Unsinkbaren Sam" und anderen berühmten Katzen

Wir sind ja nun endlich auch mal Oscar geworden, und so hat heute Abend das Fernsehmagazin "Frontal" nach berühmten und weniger berühmten Oskars gesucht. Dabei stießen sie auf den Schiffskater der Bismarck - richtig, "Oskar".

Oskar überlebte mit 116 Seeleuten die Versenkung der Bismarck und wurde mit ihnen gemeinsam vom englischen Zerstörer HMS Cossack an Bord genommen. Dort war die Stelle der Schiffskatze gerade vakant, und so blieb er. Die Matrosen der Cossack verpassten ihm den Spitznamen "Unsinkbarer Sam". Allerdings wurde HMS Cossack schon knapp fünf Monate später im Mittelmeer durch einen Torpedo des deutschen U-Bootes U-563 versenkt.

Die Überlebenden - unter ihnen Oskar, alias Unsinkable Sam, wurden vom Flugzeugträger Ark Royal aufgefischt. Noch bevor sich der Kater allerdings all zu heimisch fühlen konnte, wurde auch Ark Royal von einem deutschen Torpedo getroffen. Es dauerte eine Weile, aber am 14. November kenterte und sank das Schiff.

Erneut wurde Sam gerettet, aber diesmal forderte die Besatzung des Zerstörers HMS Legion das Schicksal nicht heraus: sie brachte ihn in ein trockenes Quartier an Land, wo er noch mehrere Jahre friedlich lebte. Er starb 1951 und wurde mit militärischen Ehren beigesetzt.

Wer mehr über andere berühmte Katzen lesen will, dem sei folgende Website empfohlen: http://www.purr-n-fur.org.uk/famous/index.html

Besonders die Geschichte von Dewey Readmore Books hat es mir angetan :-) und wer mehr auf Kriegshelden steht, der sollte sich auf Simon, den Kater der Fregatte HMS Amethyst einlassen.

7.3.07 01:12


Macht's gut und danke für den Honig

Amerikanische Imker berichten über das rätselhafte Verschwinden von Hunderten von Bienenvölkern. Während Verluste von bis zu zwanzig Prozent als "normal" angesehen werden, berichtete die "Herald Tribune" von Verlustraten von mehr als sechzig Prozent unter den nordamerikanischen Bienenvölkern, die dringend zur Bestäubung der kalifornischen Mandelbäume gebraucht würden. So wird schon jetzt mit erheblichen Ernteausfällen gerechnet, obwohl die Blüte gerade erst begonnen hat.

Dabei ist die ganze Sache recht mysteriös: die Imker überlassen die Stöcke im Winter weitgehend sich selbst und sehen nur gelegentlich nach dem Rechten. Im Winter fliegen die Bienen ja auch nicht, sondern ernähren sich von den eingelagerten Vorräten.

Jetzt im Frühling kommt es aber immer häufiger vor, dass ein Imker zu seinen Stöcken kommt, und jeden zweiten verlassen vorfindet. Nicht irgendwie verrottet und voll mit toten Immen - sondern komplett leer, wie vom Umzugsunternehmen leergeräumt.

Okay, der eine oder andere Schwarm wurde vielleicht entführt. Aber sechzig Prozent aller Völker an der US Westküste? Es gibt Vermutungen, dass die Bienen wegen Futtermangels geschwärmt seien und dann die Orientierung verloren haben, was im zersiedelten Nordamerika so ungewöhnlich nicht wäre. Aber das erklärt nicht, wieso die Völker in solchen Massen verschwinden.

Auch Stress wird als Ursache angeführt: immer weniger Bienen müssen immer mehr Obstbäume bedienen. Klar, dass denen irgendwann die Lust ausgeht. Ich kann mir das so richtig vorstellen - die Königinnen im Gebärstreik. Aber das erklärt nicht, wieso die Stöcke komplett leer sind. Zumindest tote Bienen müsste man finden können.

Auch dass die Bienen sich mit anderen Völkern vermischt hätten und in diesen gewissermaßen aufgegangen seien, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Bienen werden in ihren Stock hineingeboren und sie sterben in ihm - keine Chance, dass sich zwei Völker vermischen, selbst wenn sie direkt nebeneinander leben.

Irgend etwas stimmt also nicht, ganz entschieden nicht. Niemand kann freilich genau sagen, wo die Bienen hingehen - Douglas Adams lässt grüßen...
28.2.07 23:34


Beratung - Neues vom Kaiser und seinen Kleidern

Am Montag Abend lief im ZDF eine Dokumentation über Absolventen, die in die Beratung einsteigen. Ich hoffe, das haben nicht all zu viele gesehen, weil es doch eher eine peinliche Veranstaltung war.

Ich arbeite ja selbst in der Branche, von daher nehme ich für mich in Anspruch, fundiert ins eigene Nest scheißen zu können. Da wurden also junge Leute gezeigt, die an der Uni ein Prädikatsexamen und ein paar Praktika hingelegt haben, und nun bei Booz Allen Hamilton in München anfangen.

Nun ist BAH eine renommierte Beratungsgesellschaft, die sicher viele Erfolge vorzuweisen hat. Dennoch fehlt es mir an Verständnis dafür, dass hier Leute, die - abgesehen von ein paar Praktika - außer einem guten Abschluss nichts vorzuweisen haben, zwischen 50 und 60.000 Euro bekommen. Das ist das Gehalt eines Geschäftsführers im oberen Mittelstand. Dazu kommen Auto, Umzugsunterstützung, Hilfe bei der Wohnungssuche, und so weiter und so weiter.

Wofür, frage ich mich? Diese Leute werden von ihrem Arbeitgeber auf Kundenprojekte geschickt, wo sie vom Kunden auch noch dafür bezahlt werden, Erfahrungen zu sammeln. Verantwortung tragen? Woher denn - ich bin schließlich nur der Berater.

Nun gehören zu einer Beratung immer zwei - ein Berater und ein Beratener. Und da stellt sich häufig heraus, dass Berater nicht wirklich gebraucht werden, um neue Ideen in ein Unternehmen zu bringen, oder auch nur Denkanstöße zu geben. Vielfach sollen sie nur gebraucht Entscheidungen verkünden, die das Management längst getroffen hat, und für die durch den Einsatz des Beraters eine gewisse Legitimation erzeugt wird.

Oder man holt Berater, weil "die oben" den Kontakt zu "denen da unten" verloren haben, das "Raumschiff" also "völlig losgelöst " herumeiert. Hier wieder Kommunikation zu etablieren, ist die Aufgabe des Beraters.

Was davon ist hunderttausend Mark wert? Es gibt einen Branchenspruch - die eine Hälfte unserer Gehälter beziehen wir als Schmerzens-, die andere als Schweigegeld. Und alles nur, weil in den Beletagen immer mehr Manager sitzen, die irgendwann mal als Absolventen bei einer Beratung angefangen haben. Das Perpetuum Mobile als Lebensprinzip gewissermaßen.

Auf der Strecke bleiben dabei die Kunden, die wirklich Hilfe brauchen und haben wollen, weil es immer weniger Beratungsunternehmen gibt, die ehrlich genug sind, ihrem Kunden zu sagen, wie wenig sie für ihn tun können. Statt dessen schicken sie lieber Jungvolk, unbeleckt von so gut wie jeder Sachkenntnis, und lassen diese beim Kunden "neue strategische Konzepte erarbeiten." Was immer das nun wieder heißt - meiner Erfahrung nach wird viel Papier eingefärbt, ohne dass ein wirklicher, vor allem aber bleibender Wert für den Kunden dabei herauskommt.

Viele Kunden begreifen nicht - und wollen es vielleicht auch gar nicht begreifen - dass es ihnen sehr wohl gegeben ist, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Sie müssten nur endlich die Dinge wieder selbst in die Hand nehmen.

Jede Hausfrau könnte das. Aber Hausfrauen führen keine Konzerne. Leider.
27.2.07 20:30


NATIONALER WETTERDIENST GIBT HURRICANES JETZT VOLLSTÄNDIGE NAMEN

Silver Spring, Maryland. Der Nationale Wetterdienst kündigte letzten Freitag an, dass er sein System zur Namensgebung wegen der zunehmenden Zahl von Hurricanes überarbeiten wird. "Die Hunderte Hurricanes, die wir für 2006 erwarten, werden alle Vor- und Zunamen erhalten" sagte Max Mayfield vom Wetterdienst. "Die Tropenstürme Alberto Fergus, Beverly Stenwick-Brown und Chris Stubbs Jr. haben bereits Namen nach dem neuen System erhalten." Wenn alle Kombinationen aus Vor- und Zunamen erschöpft sind, sollen Stürmen auch Titel gegeben werden können. Geplant ist, bei Hurricane Assistant Account Manager Alexander Epps, CPA zu beginnen.

(Für mehr solche Nachrichten im TITANIC-Stil, siehe www.theonion.com .)
2.3.06 20:52





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